Die Blutegeltherapie dient der Linderung bzw. Heilung der verschiedensten Krankheitsbilder.

 

Der Blutegelbiss ist relativ schmerzarm und wird von den Hunden sehr gut toleriert.
Während ein Blutegel saugt und sich „ernährt“, werden über den Speichel hochwirksame Substanzen in das Blut abgegeben, die u.a. eine schmerzlindernde, gerinnungs- und entzündungshemmende sowie durchblutungsfördernde Wirkung haben.
Der Saugvorgang dauert in der Regel zwischen 15 bis 120 Minuten; wenn der Egel satt ist, löst er sich einfach ab.

 

Diese Therapieform eignet sich auch hervorragend für ältere Hunde, da die inneren Organe wie Herz, Leber und Nieren nicht belastet werden.

 

Für eine Behandlung verwende ich ausschließlich Blutegel aus deutscher, kontrollierter Zucht.

 

Blutegel können u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt werden:

- Entzündungen

- Arthrose, Spondylose

- Hüftgelenksdysplasie (HD)

- Ellenbogendysplasie (ED)

- Bandscheibenerkrankungen

- Cauda-equina-Kompressionssyndrom

- Bänder- und Sehnenerkrankungen

- Muskelverspannungen, Muskelverhärtungen

- Rheuma

- Ekzeme

- Wundheilungsstörungen

- Narbenproblemen

- Prellungen, Quetschungen, Blutergüssen

- Blutohr (Othämatom)

- Ödeme

 

Blutegel dürfen nicht verwendet werden bei:

- allen Erkrankungen des Blutes (Blutarmut, Blutgerinnungsstörungen, Leukämie)

- Magengeschwür

- Bösartige Tumore

- Diabetes

- Einnahme von blutverdünnenden/blutgerinnungshemmenden Medikamenten (Medikamente

   können nach Absprache mit dem Tierarzt 3 Tage vor der Behandlung abgesetzt werden)

- Fieber

- sehr schlechter körperlicher Allgemeinzustand

- Trächtigkeit

 

 

Vor der Blutegebehandlung:

- die Haut und das Fell sollten frei von Chemikalien sein (Floh- oder Zeckenmittel, Salben,

  Shampoo o.ä.), da die Egel evtl. sonst nicht beißen

- alle Medikamente, bekannte Allergien und Erkrankungen müssen angegeben werden